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Vergebung

 

Was ist Vergebung?

Warum sollte ich vergeben oder verzeihen?

Hat der Urheber meines Schmerzes es überhaupt

verdient, dass ihm vergeben wird?

Was nutzt es mir, wenn ich nicht vergebe?

Kann ich nicht vergeben, oder will ich nicht vergeben?

 

 

Diese Fragen und einiges mehr möchte ich mit Euch näher unter die Lupe nehmen und erläutern.

Zunächst einmal ist es wichtig, das Wort Vergebung oder Verzeihen näher zu untersuchen.

Oft höre ich die Menschen sagen

„wenn ich verzeihe, sage ich ja, es ist ok, was Du getan hast, auch wenn ich nicht damit klarkommen kann“

Nein

Das heißt Vergebung nämlich genau nicht.

Vergebung heißt:

„Ich kann nicht ändern, was Du getan hast, aber ich bin nicht mehr bereit, darunter zu leiden, darum lasse ich es los“

 

Versteht Ihr den gravierenden Unterschied?

 

Das beantwortet zugleich die Frage, warum wir verzeihen oder vergeben sollten, weil wir den Nutzen daraus ziehen können, am Schmerz und der Erinnerung nicht mehr festzuhalten.

Keine Schuldzuweisungen mehr zu machen.

Zu akzeptieren, dass passiert ist, was passiert ist, weil wir die Vergangenheit sowieso nicht ändern können.

Wir können nur in der Gegenwart die Weichen für die Zukunft stellen.

 

Es wird sicherlich niemand ernsthaft glaubhaft machen wollen, dass man sich wohl und geborgen fühlt, an dem Schmerz und der widerfahrenen Ungerechtigkeit der Vergangenheit, festzuhalten.

Es nutzt uns also überhaupt nicht, richtig?

Das Gegenteil ist eher der Fall.

Es mag richtig sein, dass wir uns unschuldig und misshandelt fühlen, in der ein oder anderen Form, mehr oder weniger schlimm.

Aber auch hier ist es so, dass wir ausschließlich damit beschäftigt sind, wie es schmerzt.

Auch ich kenne das sehr gut, wer nicht? *lächel*

 

 

Eines Tages fiel mir ein Buch in die Hände.

Das Enneagramm

Aus mir unerfindlichen Gründen zog es mich derart in den Bann, dass ich es kaufen musste.

Kaum daheim angekommen, ließ ich alles stehen und liegen und fing an zu lesen.

Es fesselte mich immer mehr.

Das Enneagramm besagt, dass es 9 Grundcharakteren der Menschheit gibt, wonach festgelegt ist, wie der Mensch der verschiedensten „Einstufungs-Nummern“ reagiert,

wenn es ihm schlecht geht,

wenn es ihm gut geht,

wenn er zum Negativen hin tendiert,

wenn er zum Positiven hin tendiert,

wo seine Schwächen liegen,

wo seine Stärken liegen,

wem er vermeintlich hilflos ausgeliefert ist,

zu welchem „Nebencharakter man wann hin tendiert usw.

 

Ich war baff, beim Lesen.

 

 

Wie konnte es sein (nachdem ich mich gefunden hatte in der nummerologischen Aufzählung) dass mich ein Buch so genau kennt?

Instinktiv wusste ich, dass es wahr ist und ich habe auch sofort die Charakteren der Menschen gefunden, mit denen ich derzeit zu tun hatte.

Und auch da passte alles.

Aber ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, werde es in meiner Rubrik „Wer bist Du?“ näher beschreiben.

Ich wollte nur ganz kurz anschneiden bzw. bewusst machen,

das wir oft nicht vergeben können, weil ein ungerecht zugefügter Schmerz (Trost) oft beinhaltet, dass wir uns schuldig fühlen oder der entgegengesetzte Pol, dass wir den Missetäter verdammen.

 

Ich sage es in meinen Themen immer wieder, versucht beide Seiten zu sehen und stellt sie als Tatsache, aber urteilungsfrei gegenüber.

Ich meine damit, eine Beurteilung ohne zu verurteilen.

 

Es nutzt uns so was von gar nichts, die Fehler beim Gegenüber zu finden, weil wir das nicht ändern können.

Sobald wir aber erkennen, wo unser Beitrag des Geschehens liegt, können wir aktiv werden, die Dinge zum Positiven zu wenden, zum Loslassen der Belastungen.

Denn nur bei uns können wir wirklich etwas verändern.

Wenn wir erkennen, was das Gegenüber dazu veranlasst hat, so zu handeln, dass es u.U. ein zwanghaftes Verhalten ist, fällt es leichter, zu vergeben.

 

In der akuten Phase des Schmerzes sind wir von der Frage besessen

Warum?

Wovon auch mein Song handelt, der im Hintergrund zu hören ist.

 

Zeit heilt viele Wunden, oberflächlich betrachtet.

Und wenn der Zeitpunkt da ist, dass es oberflächlich, ich sage mal „angeheilt“ ist, können wir uns von uns abwenden und fragen, „Was war mein Beitrag, was dazu geführt hat“

 

Ein ganz großes Problem von uns allen ist es, sich selbst vergeben zu können.

Der ein oder andere vermag vielleicht in der Lage zu sein, anderen zu vergeben, aber sich selbst?

Habt Ihr schon mal überlegt, was sich da für eine Last aufbaut über die Lebensjahre hinaus?

Müßten wir nicht spätestens nach 40 Jahren Schuld alle gebückt laufen?

Was glaubt Ihr wohl, warum so viele unter Rückenbeschwerden leiden, oder dem sog. Halswirbelsäulensyndrom, wo der Nacken versteift und schmerzt?

Eines sollten wir niemals vergessen, zuerst ist die Seele krank, bevor es sich im Körper manifestiert.

Hören wir der Seele nicht zu, was sie uns zu sagen hat, kann sie nur zu körperlichen Einschränkungen mannigfaltiger Art greifen, damit wir inne halten.

 

Wie kann ich Selbstvergebung praktizieren?

 

Es gibt da zahlreiche Möglichkeiten. Jeder Einzelne muss selbst prüfen, was für ihn geeignet oder zugeschnitten ist.

Oft behüten wir unsere Schuldgefühle wie einen kostbaren Schatz.

 

So können z.B. die Bachblüten Pine helfen.

Oder die Schüssler-Salze Nr. 10, Potenzierung D 6, die beim Loslassen helfen.

Oder der Heilstein Rosenquarz, der u.a. die Eigenliebe fördert, denn wenn wir uns selbst lieben, gestehen wir uns unsere Bedürfnisse ein, ohne uns schuldig zu fühlen.

Oder der Heilstein Hämatit, der in der Lage ist, negative Energien aufzunehmen.

Und – oder der Heilstein Amethyst, er fähig ist, negative Energien abzuwenden.

Wir können uns auch ein Edelsteinelexier aus Bergkristall herstellen und es trinken. Es bewirkt, dass wir klarer sehen, den sog. Roten Faden erkennen, da wir im Schmerz oft blind sind und die Objektivität nicht mehr haben.

Ja, ich weiß, das Thema Heilsteine muss ich auch noch in Angriff nehmen.

Solltet Ihr Fragen zur Anwendung haben, kontaktiert mich bitte über mein Kontaktformular (Mail).

 

Selbstverständlich können wir auch die Lichtwesen damit beauftragen, uns zu helfen, wie Engel, Feen oder Elfen oder Gott.

Denn selbst Gott hat den Menschen vergeben, als er seinen Sohn Jesus opferte am Kreuz.

 

Oder wir bedienen uns der Energiearbeit.

 

Zum Abschluss meines Themas Vergebung möchte ich Euch etwas von mir verraten, wie ich das in Energiearbeit bewerkstellige.

 

Geht in einen Raum, wo Ihr Euch wohl fühlt.

Vielleicht möchtet Ihr eine Kerze anzünden und ganz leise eine Hintergrundmusik laufen lassen, die entspannt, aber nicht Eure Aufmerksamkeit fordert.

Das kann auch ein warmes Vollbad sein, ganz egal, Hauptsache, Ihr fühlt Euch wohl und werdet nicht von außen gestört, das ist ganz wichtig.

Dann schließt die Augen und konzentriert Euch auf Euren Atem.

Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen…….

Bis Ihr merkt, Ihr seid innerlich ganz ruhig.

Stellt Euch beim Atmen bitte vor, wie Ihr beim Einatmen lichtvolle Energie erhaltet, während Ihr beim Ausatmen negative Energie ablasst.

Die Vorstellung der negativen Energie, die Euch verlässt, könntet Ihr Euch als dunkle Wolken oder Rauch vorstellen.

Der nächste Schritt ist, stellt Euch mit geschlossenen Augen vor, wie Ihr vor dem „Übeltäter“ steht.

Nehmt eine schöne, dornenfreie rote oder rosafarbene Rose mit.

Überreicht diese Pflanze mit den Worten:

 

„Ich vergebe Dir, was Du mir angetan hast, weil ich nicht mehr darunter zu leiden bereit bin. Ich bitte Dich, auch meine Sichtweise mal zu bedenken und mich zu achten und lasse Dich in Frieden gehen. Sollte ich Dich mit meinen Verhaltensweisen verletzt haben, so bitte auch ich Dich um Verzeihnung.“

 

Dann zieh Dich zurück und stelle Dir gleichzeitig vor, wie sich die Gestalt des Missetäters auflöst.

 

Es ist wahrscheinlich, dass Du diese Übung mehrmals machen musst, bevor Du innerlich feststellst, ja, ich habe ihm/ihr vergeben, kann es loslassen, muss mich nicht mehr mit dem Schmerz der Vergangenheit befassen.

 

Diese Übung der Energiearbeit (es gibt zahlreiche davon)

bitte nur dann durchführen, wenn Ihr innerlich bereit dazu seid.

Unter Zwang, aus logischen oder verstandesmäßigen Gründen, funktioniert das nicht, käme einer Selbstvergewaltigung gleich.

Lasst Eure Phantasie spielen, was Euch angenehm erscheint.

Ihr müsst es nicht genauso machen, wie ich es beschrieben habe, Eigenkreation ist eher erwünscht.

Wichtig ist es, dass sich nichts, absolut nichts in Euch dagegen sträubt.

Aber wisset, arbeitet mit der Energie positiv und im Licht, denn Verwünschungen oder Verfluchungen kehren zu Dir zurück, sowie auch das ausgesendete Licht der Vergebung oder Liebe zu Euch zurück kehrt. (Gesetz der Anziehung)

 

Wenn Ihr jetzt immer noch der Meinung seid, dass der Missetäter Eure Vergebung nicht verdient hat, ist das in Ordnung.

Aber Du hast es doch verdient, nicht mehr leiden zu müssen oder bist Du da anderer Ansicht?

Und wenn du magst, kannst du dich auch darüber in meinem Lichtarbeiterforum austauschen.

 

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