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Was ist Trost?

 

 

 

engel

 

 

 

Oft glauben wir, Trost nur dann annehmen zu können, wenn wir bedauert werden, weil wir erst dann das Gefühl bekommen, verstanden zu werden.

Doch seien wir mal ganz ehrlich, hilft es uns wirklich?

Ändert es was an unserer Situation, an unserem Gefühl?

Oder ist es nicht eher so, dass wir in unserem Selbstmitleid bestätigt werden wollen, auch wenn sich das jetzt grob anhört?

 

 

Wie man mit Kindheitserfahrungen umgeht, meine ich jetzt hier nicht, wo man tatsächlich hilflos ausgeliefert ist.

Das ist ein Thema, das gesondert zu behandeln ist.

 

 

Ich erinnere mich noch gut an Zeiten bei mir, wo ich im Selbstmitleid, gefüttert durch falschen Trost anderer, regelrecht darin aufgegangen war und mich sogar wohl gefühlt hatte.

Ich armes Wesen.

Dann kam die Leere, meinen Kummer hatte man wohl verstanden, aber was nun?  Der Schmerz war immer noch da.

Wie damit umgehen?

Wie was verändern?

Vergangenheit können wir nicht verändern, also muss eine andere Lösung her. Wir brauchen keine klugen Sprüche, wir brauchen eine „Gebrauchsanweisung“.

 

Wir brauchen eine andere Sichtweise, eine andere Einstellung, eine Einsicht, dass jeder Mensch irgendwo gleich ist in seinen Empfindungen.

Dass nicht nur das „Opfer“ Kummer hat, sondern auch der vermeintliche „Täter“.

Immer dann, wenn wir in gleiche oder ähnliche Situationen geraten, ist nicht die Welt schlecht, wir müssen begreifen, dass wir unseren Anteil dazu leisten und was zu lernen haben.

 

 

Wie ist es denn, wenn uns jemand verletzt hat?

Ist es nicht oft so, dass dann geschimpft und gewettert wird über den Missetäter?

Ist es nicht oft so, dass wir den Fehler des Gegenübers sofort erkennen, aber wir uns in Unschuld waschen, oder uns zumindest den geringeren Anteil geben?

Und fühlen wir uns nicht irgendwie unverstanden, wenn der Gesprächspartner nicht mitschimpft über den anderen?

Ist es nicht so, dass wir für uns selbst das meiste Verständnis haben?

 

Dass wir glauben, unsere Gefühle seien das Wichtigste überhaupt?

Wenn schon keiner Mitleid mit uns hat, dann wenigstens wir, mit uns selbst?

Da ist was dran.

Erst wenn wir uns selbst leid tun, bemerken wir, dass etwas verändert werden muss.

Erst wenn wir uns selbst leid tun, bemerken wir, dass wir leiden.

Sobald uns das Selbstmitleid und der Grund dafür bewusst werden, können wir das Hilfsmittel Selbstmitleid wieder fallen lassen, denn es hat seinen Zweck erfüllt.

Die Erkenntnis, dass wir was ändern müssen.

Jeder Einzelne bei sich selbst.

 

Erst wenn wir bestrebt sind, uns in unser Gegenüber hinein zu versetzen, um auch ihn zu verstehen, ist Harmonie möglich…..denn so, wie wir unsere Schwachstellen haben, hat jeder andere sie auch.

Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, anzunehmen, dass man erst froh werden kann, wenn sich die äußeren Umstände ändern, sich unseren Gegebenheiten anpassen………………..

Denn eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Die äußeren Umstände spiegeln lediglich unser Innenleben in gewissem Maße wieder, auch wenn es bitter klingt.

Das Gesetz der Anziehung und wie Innen, so Außen ….mehr darüber in der Rubrik

 

Naturgesetze…..

 

Glaubt mir bitte, diese Erkenntnis war auch für mich eine bittere Pille, die da hieß, ich muss die Verantwortung für mein Tun oder nicht Tun (schleifen lassen) übernehmen, kann sie nicht meinem Gegenüber zuschieben, auch wenn es bequemer ist.

Ich bekomme, was ich denke, ich ernte, was ich erwarte…………

Und wenn du magst, kannst du dich auch darüber austauschen

In meinem Lichtarbeiterforum

 

 

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