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Meditation
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Es hört sich geheimnisvoll an.
Was ist Meditation überhaupt genau?
Kann das jeder, oder ist es nur für Auserwählte?
Muss man von meditieren was verstehen, um es praktizieren zu können?
Ich habe ein paar Jahre meiner Kinder- und Jugendzeit in einem Heim verbracht.
Eines Tages sagte eine Ordensschwester, dass wir zur Meditation gehen sollten.
Ich war neu und verstand nichts, sah meine Kameradinnen fragend an, aber die schienen zu verstehen, was gemeint war.
Hm………wir mussten einen dunklen Raum betreten, ohne Fenster, nur mit Kerzenlicht beleuchtet.
Ein Heiligenbild hing an der Wand.
Alle standen nur da, schlossen die Augen, die Türe wurde verschlossen.
Ich tat ihnen gleich, faltete meine Hände zum Gebet und schloss die Augen.
Zwischendurch musste ich aber immer mal wieder blinzeln, was nun geschieht, was taten sie noch?
Nichts für mich Ersichtliches taten sie.
Das war meine erste klägliche Erfahrung mit Meditation.
So sollte es Euch nicht ergehen, denn das ist nicht befriedigend und hat mit meditieren nichts,
aber auch gar nichts zu tun.
Mein heutiges Verständnis für Meditation möchte ich mal so beschreiben.
Es ist ein Zustand der Entspannung, ein Loslassen, ein konzentrieren auf Positives, auf Dinge, die wir uns wünschen.
Ein Zustand einer gewissen Schwerelosigkeit der Logik.
Wir sollten uns in einer Umgebung aufhalten, in der wir uns wohl und geborgen fühlen. Ob wir dabei liegen, sitzen oder stehen, ist einerlei und bleibt Eurer Entscheidung überlassen.
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Wer mag, kann Kerzen anzünden oder eine Duftlampe aufstellen.
Oder beruhigende Musik, z.B. Meditationsmusik, laufen lassen.
Oder sich mit Heilsteinen umgeben, oder sie sich auf den Körper legen.
Man kann auch eine Chakrenmeditation durchführen.
Da legt man auf die verschiedenen Chakren den entsprechenden Heilstein.
Oder mach eine Bildermeditation, indem Du Dich auf ein Bild, was Dich anspricht und inspiriert, konzentrierst.
Tauche ein und fühle, was sich dann in Dir tut.
Was auch hervorragend die Gedanken des Alltags zum Schweigen bringen kann ist, wenn man die Flamme einer Kerze beobachtet, oder die Wellen am Strand, das gleichmäßige Rauschen und Fließen eines Wasserlaufs.
Du kannst Deine Gedanken auch in eine andere Dimension schweifen lassen, indem Du an Gott, Engel, Feen, Elfen oder dergleichen denkst und damit ihre Energie anziehst.
Meditation ist meiner Ansicht nach dem Beten ähnlich.
Denn ohne eine gewisse Konzentration, weg von den alltäglichen Sorgen, ist ein Gebet schwer möglich.
Wer meditieren oder beten möchte, lernt, sich zu öffnen.
Weder Meditation, noch Gebet sind nicht möglich, wenn Ihr innerlich verschlossen bleibt.
Anhand der verschiedenen Beispiele, die ich genannt habe, ist ersichtlich, worauf es bei der Meditation ankommt.
Die Gedanken des Alltags zur Ruhe kommen lassen, sich auf Wesentliches zu besinnen, was im Alltagsstress leider in den Hintergrund rückt oder wenig beachtet wird.
Versuche doch mal, zu Deinem Herzen Kontakt aufzunehmen.
Was wünscht es sich?
Was fehlt ihm?
Was schmerzt ihm?
Was möchte es und was nicht?
Versuche, Deinen Körper wahrzunehmen, oder Deine Seele.
Vielleicht kannst Du eines Tages hören, was sie Dir zu sagen haben.
Dann wird Dir auffallen, dass Du bereits alle Antworten auf Fragen, die Du stellst, in Dir sind.
Du kannst sie wahrnehmen inform von Gefühl oder Gedanken oder einem plötzlichen Wissen.
Mit etwas Geduld und Übung, denn Übung macht bekanntlich den Meister, wird es Euch eines Tages gelingen, viel mehr wahrzunehmen, wie der Verstand Euch verraten kann.
Realität ist nicht nur das Sichtbare!
Das Gefühl Liebe z.B. sieht man auch nicht, kann man nicht anfassen, dennoch wird niemand bestreiten können, dass es diese Energie gibt und real ist.
Ich wünsche Euch von Herzen viel Erfolg beim Erproben des Meditierens und denen, die bereits Erfahrung damit haben, weiterhin gutes Gelingen auf dem Weg des inneren Friedens.
© Copyright/Design/Layout/Texte/Musik by Vivi/B.K.H.
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